Bessere User Experience mit neuem Styleguide

Datum
15.06.2022

Wenn ein neuer Webservice oder eine neue Fachapplikation «ganz kinderleicht» zu bedienen ist, steckt meist viel Arbeit dahinter. Warum eine intuitive Bedienung nur dank strikten Normen möglich ist, erfahren Sie hier.

Sicher kennen Sie die Situation, dass Sie am Computer einen neuen Webservice oder eine neue Fachapplikation verwenden und auf einen Button klicken, um eine gewünschte Aktion auszuführen, doch es passiert nichts oder etwas ganz anderes, als Sie erwartet haben. Sie sind überrascht, verwirrt oder verunsichert, aber kurz darauf folgt die Erkenntnis: «Aha, das geht ja so...!»

Diese Erkenntnis ist aber meist von kurzer Dauer, denn das nächste Mal passiert Ihnen wieder der genau gleiche «Fehler», und dann wieder und wieder. Und jedes Mal sind Sie leicht irritiert, weil Sie sich nicht erklären können, was hier eigentlich falsch läuft. Mittlerweile sollten Sie ja doch wissen, wie diese Aktion in dieser Anwendung ausgeführt wird, aber trotzdem scheinen Sie es sich einfach nicht merken zu können.
Aber keine Sorge, das liegt nicht an Ihnen, sondern es handelt sich in solchen Fällen meistens um einen sogenannten UX-Fail, also einen Fehler beim Kreieren der User Experience (UX) des Softwareherstellers.

Der Service muss dem Benutzer passen
Ein UX-Fail entsteht, weil das mentale Modell, das der Benutzer mitbringt, bei der Entwicklung der Funktionalität nicht genügend berücksichtigt wurde. Dieses mentale Modell entsteht unter dem Einfluss von Normen (technologischen wie auch kulturellen), Gewohnheiten und Erfahrungen mit anderen, ähnlichen Webservices und Fachapplikationen. Vereinfacht gesagt ist es eine Sammlung von Erwartungen, wie ein System funktioniert – oder eben funktionieren sollte. Jeder und jede von uns hat als Benutzer weitgehend ähnliche Erwartungen, wie ein System funktionieren sollte, aber Softwareentwickler denken berufsbedingt oft anders, und so kann zwischen der tatsächlichen Funktionsweise einer Anwendung und den Erwartungen des Benutzers ein tiefer Graben entstehen.

Ein Styleguide bietet Sicherheit
Um diese Gräben zu vermeiden, haben wir unseren Angular Styleguide für Fachanwendungen nicht nur technologisch auf den neuesten Stand gebracht und um etliche Elemente für das User Interface Design erweitert, sondern unter Begleitung einer erfahrenen User-Experience-Design-(UXD-)Spezialistin auch Best Practices zum Thema UXD einfliessen lassen. Dies mit dem Ziel, für unsere Kunden nicht nur bloss funktionale Zwecksoftware zu bauen, sondern Produkte, die Sie und Ihre Mitarbeitenden bestmöglich in Ihren Tätigkeiten unterstützen und die Sie auch gerne verwenden.

Im Angular Styleguide arbeitet die Bedag mit anerkannten Industriestandards, die eine hohe Usability und Funktionalität auf allen Geräten (responsive) sicherstellen.

Der Styleguide stellt unseren Softwareentwicklern Best Practices und Beispielelemente für die Entwicklung von Benutzeroberflächen zur Verfügung. Ziel ist es, in sämtlichen Masken unserer Fachanwendungen eine funktionale Usability mit klarem und konsistentem, visuellem Design bereitzustellen, damit sich die Benutzer in der Applikation sofort zurechtfinden und produktiv arbeiten können. Als angenehmer Nebeneffekt senken die fixfertig kopierbaren Bedienungselemente die Entwicklungskosten für die GUI-Masken, weil das Rad nicht jedes Mal neu erfunden werden muss. Mit dem Styleguide entwickelte Webapplikationen sind dabei auf allen Gerätetypen – vom Smartphone bis zum Desktop – bedienbar, weil das zugrunde liegende Layoutgerüst nach dem Responsive-Webdesign-Grundsatz erstellt wurde.

Aber machen Sie sich doch gleich selbst ein Bild, und schauen Sie in unseren Styleguide rein.

Achtung Phishing !

In Deutschland und der ganzen EU werden fälschlicherweise Jobs im Namen der Bedag angeboten. Die Bedag Informatik AG hat ausserhalb der Schweiz keine Niederlassung und beauftragt im EU Raum keine Recruiter. Unsere Rechtsabteilung ist bereits informiert. Geben Sie keine sensiblen Personendaten weiter. Falls Sie Ihre Personendaten schon weitergegeben haben, nehmen Sie bitte mit Ihrer Bank und der Polizei Kontakt auf und informieren Sie diese über den Vorfall. Es besteht ein erhöhtes Betrugsrisiko.

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