Tipps für’s Lernen

Datum
20.04.2022

Tipps für’s Lernen

Geschüttelt, nicht bloss gerührt wurden wir alle in den letzten zwei Jahren beim flexiblen Arbeiten. Büro? Homeoffice? Oder ganz woanders? Bei der Bedag mischen wir das Beste aus allen Welten und nennen es New Work. Heute dreht sich alles ums LERNEN. Denn sich weiterbilden bleibt wichtig – New Work hin oder her.

Beim Zusammensuchen nützlicher Lerntipps haben wir gemacht, was man in solchen Fällen halt so macht: Googeln. In weniger als einer Sekunde wurden 2'190'000 Suchtreffer ausgespuckt. Und dieselbe Suchanfrage beim Schweizer Buchhändler books.ch ergab mehr als 1000 Treffer. Okay, netter Versuch.

Dann erinnerten wir uns an Laura Bolliger.

Diese schrieb schon einmal für uns einen Gastbeitrag, jenen über 
Frauen in der Informatik. Genau das studiert Laura nämlich derzeit. Zuvor machte sie ihren Master in Germanistik. Basis für all dies: 6 Jahre Gymer.

Wer, wenn nicht sie, muss wissen, wie lernen geht?! Eben.

Also Laura, leg los, wie geht lernen?!

1. Verschiedene Lernmethoden testen
Nicht alle lernen gleich. Darum mein wichtigster Tipp zuerst: Probiert aus, welche Methoden für euch funktionieren. Ich habe auch die Erfahrung gemacht, dass man immer wieder neue nützliche Techniken findet und eigentlich nie wirklich aufhört zu lernen, wie man lernt.

2. In der Gruppe lernen
Klingt nach mehr Spass und das ist es auch. Aber es steckt mehr dahinter als Kaffee und Bücher mit Freunden teilen. Anfangs habe ich damit eher Zeit verloren. Zuerst solltet ihr Kolleg:innen finden, die mit euch «lernkompatibel» sind. Wichtig ist, dass ihr euch ergänzt, am gleichen Strang zieht und euch vor allem nicht – oder zumindest nur selten – ablenkt. Oft ist es produktiver, den Lernstoff zuerst in Ruhe alleine anzuschauen und danach zusammen zu besprechen. Ihr könnt euch gegenseitig Dinge erklären, euch motivieren, wenn mal die Luft raus ist, und wisst immer, dass ihr mit dem Lernen nicht auf euch allein gestellt seid.

3. Lernvideos schauen
Was, wenn ihr etwas einfach nicht versteht? Für diese Situation kann ich Lernvideos sehr empfehlen. Im Internet gibt es viele Leute, die genau wissen, an welchen Themen wir uns die Zähne ausbeissen, und ein Lernvideo dazu aufgenommen haben. Meist tippe ich das Thema bei YouTube ein, und suche mir aus einer Auswahl das Video aus, das mir am meisten entspricht. Und siehe da: In nur wenigen Minuten habe ich alles verstanden, womit ich noch Stunden verbracht hätte. Schaut doch mal bei simpleclub ein IT-Beispiel an, dort bekommt ihr zu den guten Erklärungen noch eine Portion Humor dazu. Hier ein Beispiel:

https://www.youtube.com/watch?v=qtXb0QnOceY


4. Online-Video-Kurse absolvieren
Auf Plattformen wie https://www.udemy.com/de/ gibt es hervorragende Online-Kurse mit Theorie, Übungsmaterial und allem Drum und Dran. Und das zu den verschiedensten Themen: Business, Technologie, Marketing, Design und vor allem auch Informatik. Schon für kleines Geld bekommt ihr Kurse, die durchaus mit jenen vor Ort mithalten können. In einigen Punkten haben Online-Kurse sogar die Nase vorn. Ihr könnt zum Beispiel die Videos zwischendurch stoppen, den Kurs in eurem eigenen Tempo absolvieren und, wann und wo ihr wollt, daran arbeiten.

5. Üben und ausprobieren
Die Theorie ist das eine. Wenn ihr euer Wissen jedoch festigen möchtet, gibt es nichts Besseres, als es praktisch anzuwenden. Das können beispielsweise Übungen sein, ein Experiment oder bei Sprachen, diese zu sprechen (warum das so wichtig ist, siehst du gleich). Einfach alles, was praktisch ist und wofür ihr das Gelernte einsetzen könnt. Denn so repetiert ihr das Wissen in einem Kontext und erlebt es mit allen Sinnen. Natürlich ist das nicht immer möglich, aber meistens.

Okay, die Hälfte ist geschafft. Zeit für einen kleinen Break. Er zeigt, wie wichtig beispielsweise Sprachskills sein können:

https://www.youtube.com/watch?v=0MUsVcYhERY

Okay, weiter geht’s:

6. Zusammenfassungen selbst schreiben
Je mehr Lernstoff, desto unübersichtlicher. Aus diesem Grund bin ich ein Fan von Zusammenfassungen. Erstens geht ihr damit den ganzen Stoff nochmals durch und schält das Wichtige heraus. Zweitens erhaltet ihr einen besseren Überblick und seht Zusammenhänge, die euch vielleicht vorher noch gar nicht bewusst waren. Und zu guter Letzt könnt ihr später in der Zusammenfassung alles wieder nachschlagen. Übrigens: Zusammenfassungen von anderen sind auf den ersten Blick wunderbar. Was für eine Arbeit man sich da spart. Auf den zweiten Blick fehlt der ganze Lernprozess vom Zusammenfassen und meist ist sogar der Inhalt nicht so, wie man ihn gerne hätte.

7. Papier und Stift in die Hand nehmen
Viele machen sich Notizen auf dem Tablet oder Laptop und lesen alles am Bildschirm. Ich gehöre auch dazu. Aber wenn ich mir Lernstoff wirklich einprägen möchte, hilft es mir, eine Zusammenfassung von Hand zu schreiben oder Übungen ganz klassisch mit Stift und Papier zu lösen. Zudem sind Unterlagen auf Papier manchmal übersichtlicher. Ihr könnt Seiten nebeneinander anschauen und habt ein physisches Gefühl dafür, wo sich bestimmte Infos befinden. Natürlich haben digitale Medien viele Vorteile, aber gerade, wenn es klemmt, können Papier und Stift Wunder wirken.

8. Mit Lernkarten auswendig lernen
Lernkarten sind eigentlich ein Klassiker, den wir wohl alle vom Französisch-Vokabular büffeln aus der Schule kennen. Je nach Thema und Stoff ist es aufwendig, extra noch Lernkarten zu schreiben. Aber gerade fürs Auswendiglernen sind sie Gold wert. Ihr könnt sie überall hin mitnehmen. Immer wieder durchgehen. Die Karten aussortieren, die ihr schon könnt, und euch freuen, wenn der Stapel mit den aussortierten Karten wächst.

9. Mindmaps zeichnen
Menschen können sich Bilder und Graphiken besser merken als zum Beispiel Text. Ein Mindmap ist eine gute Möglichkeit, komplexe Themen in eine graphische Form zu packen. Und nicht nur das. Dank einem Mindmap könnt ihr Zusammenhänge besser herausschälen und ein Thema in einer einfachen und zusammengefassten Form darstellen.

10. Lernplan für Prüfungen anlegen
Einen Lernplan machen nur Streber? Dachte ich auch mal, aber jetzt mache ich es selbst so. Denn der Prüfungsstoff scheint oft endlos. Ein Lernplan nimmt Druck und gibt euch das Gefühl, dass ihr den Lernstoff bewältigen könnt. Macht euch eine Gesamtübersicht über die Wochen vor der Prüfung, markiert fixe Termine, an denen ihr nicht lernen könnt, und schreibt für jeden Tag auf, welches Fach oder Thema ihr euch vornehmt und wie weit ihr damit kommen möchtet. Plant aber auch Puffertage ein, falls ihr mit eurem Plan in Verzug geratet. So spart ihr euch viel Stress.


Wir sagen: danke Laura!

Die Bedag ist (d)ein guter Ort, um sich weiterzubilden und weiterzukommen. Mehr dazu und überhaupt zu unseren hervorragenden Anstellungsbedingungen findest du hier.

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