Erfolgreiches Geschäftsjahr 2019 für die Bedag

29. Apr 2020

Die Bedag Informatik AG kann auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2019 zurückblicken. Beim Umsatz und Gewinn konnten die Vorjahreswerte leicht übertroffen werden. Im Verwaltungsrat konnte die Kantonsvertretung ebenso neu besetzt werden wie die vakanten Stellen in der Geschäftsleitung. Mit dem Aufbau des Geschäftsbereichs «Workplace Services» setzt die Bedag im Bereich der Unterstützung in der ICT für die Arbeitsplätze der Kantonsverwaltung ein neues Schwergewicht.

Mit einem Umsatz von 86 Mio. Franken und einem Gewinn von 5.5 Mio. Franken konnten die Ziele für das Geschäftsjahr 2019 und die Vorjahreswerte leicht übertroffen werden. Die gute Ertragskraft erlaubt es, dem Kanton Bern als Eigentümer eine Dividende von 5.5 Mio. Franken auszuschütten.

Besetzung der Eigentümervertretung im Verwaltungsrat und Verstärkung der Geschäftsleitung
Mit der Wahl von Frau Mirjam Tschumi zum siebten Verwaltungsratsmitglied konnte die Funktion der vom Regierungsrat entsendeten Kantonsvertretung im Verwaltungsrat besetzt werden. Mirjam Tschumi ist Vizestaatsschreiberin des Kantons Bern und bildet die direkte personelle Brücke zum Eigentümer Kanton Bern. Mit der Wahl des bisherigen Leiters Data Center Services Fred Wenger zum neuen CEO im März 2019 erfolgte auch auf operativer Führungsebene ein wichtiger Personalentscheid. Er und sein Stellvertreter Peter Schori stehen für Kontinuität und Stabilität insbesondere gegenüber der Eigentümer- und Kundenseite, aber auch unternehmensintern. Thomas Kummer ist seit Beginn des Jahres 2019 Leiter IT-Business Services und Robert Lörtscher hat die Leitung des neuen Geschäftsbereichs «Workplace Services» übernommen. Im Jahr 2019 konnten zudem alle weiteren vakanten Geschäftsleitungsstellen besetzt werden: Jürg Holzer ist neuer Leiter Data Center Services und Patrik Scheichl leitet den Bereich Sales & Bid Management. Seit dem 1. März 2020 komplettiert ausserdem Sandra Steiner-Kauer als Stabschefin die Geschäftsleitung.

Neuer Geschäftsbereich «Workplace Services»
Der neue Geschäftsbereich «Workplace Services» wurde als Folge des kantonalen Projektes Rollout@BE aufgebaut, welches die Standardisierung der Workplaces (KWP) der Kantonsverwaltung auf Windows 10 und den zentralen Betrieb zum Ziel hat. Der KWP umfasst dabei nicht nur das eigentliche Arbeitsgerät mit seiner Standardsoftware und den direktionsbezogenen Fachanwendungen, sondern auch Datenablagen, Konnektivitäts-, Kollaborations- und Kommunikationstools wie Mail und Secure-Mail sowie umfassende Serviceleistungen. Der neue Bereich «Workplace Services» zeichnet für die Wartung, den Betrieb und die Weiterentwicklung des kantonalen Workplace in enger Zusammenarbeit mit den kantonalen Stellen verantwortlich. Für die kantonale Verwaltung mit 11’500 Workplaces ist es von strategischer Bedeutung, dass die ganze Informatikumgebung zusammen mit hunderten von Fachanwendungen in den unterschiedlichsten Verwaltungsbereichen aller sieben Direktionen, der Staatskanzlei und weiterer kantonaler Stellen einwandfrei betrieben wird.

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