„Man sollte auch dem Herz folgen, nicht nur dem Verstand.“

Datum
29.01.2021

„Man sollte auch dem Herz folgen, nicht nur dem Verstand.“

Fred Wenger ist einer, der gerne vorwärtsschaut. Keine schlechte Eigenschaft für einen CEO. Im Podcast spricht er über die Zukunft der Bedag, über Innovationen und die Rolle der Mitarbeitenden. Und ganz nebenbei verrät sein Erfolgsrezept für die richtige Berufswahl.

Auf die Frage von Podcaster Marc Jäggi, woher er auch nach 10 Bedag-Jahren seine Motivation und seine Energie hernimmt, verrät Fred Wenger sein verblüffend einfaches Rezept: „Bei der beruflichen Weichenstellung auch auf sein Herz hören.“ Ein Ratschlag, den er auch heute noch jungen Talenten ans Herz legt. 

Was Fred Wenger ebenfalls mag: Neuland betreten. Wie mit diesem Podcast. Die sind zwar weit verbreitet, aber blühen in der Personalwerbung und in der Unternehmenskommunikation noch eher in einer Nische. Also wie gemacht für die Bedag, die zwar gerne Neues ausprobiert und sich gerne auch international mit den Besten misst, aber trotzdem nicht auf die lauten Töne und „Bling Bling“ steht. 

Im Podcast spricht Fred Wenger über den Spagat zwischen dem Daily Business von heute und Innovationen für morgen. Den entscheidenden Baustein auf dem Weg in die Zukunft sieht er in der Weiterentwicklung von Organisation und Menschen. Über 400 Talente beschäftigt die Bedag. Für Wenger steht fest: „Nur sie können uns vorwärtsbringen. Als Organisation sind wir eine leere Hülle. Erst die Menschen füllen sie mit Leben, mit Energie und Kreativität.“


Wenn die Bedag und ihre Services der digitale Herzschlag von Bern sind, dann sind ihre Mitarbeitenden ihr Puls. Naheliegend, dass die Bedag ihre Aktivitäten in der Personal- und Organisationsentwicklung genau unter diesem Namen bündelt: PULS. Als eine von vielen Massnahmen wurden im Januar 2021 alle 400 Mitarbeitenden zu so genannten „Puls Camps“ eingeladen. Corona machte einen dicken Strich durch die Rechnung. Dachten alle. 

„Doch“, schwärmt Fred Wenger, „das Organisationsteam reagierte blitzschnell. Wo ein Wille ist, ist auch ein digitaler Weg, sagten sie sich wohl“, schmunzelt er. „Die Anlässe wurden kurzerhand digital durchgeführt, Diskussionen mit den GL-Mitgliedern in separaten Themenräumen und Theaterspektakel inklusive.“

Wenn Fred Wenger an Innovationen denkt, hat er eine Zielgruppe ganz besonders im Kopf: Die Kundinnen und Kunden. „Unsere Ideen dürfen nie Selbstzweck sein, sondern müssen unseren Partnerinnen und Partnern etwas bringen. Wenn sie dann auch in Zukunft sagen: Mit euch arbeiten wir gerne zusammen, mit euch zusammen finden wir immer eine Lösung, dann sind wir auf Kurs.“