Der Innovationstag: Von Daten, Diagnosen und Denkmaschinen

Datum
03.06.2026

Der Innovationstag: Von Daten, Diagnosen und Denkmaschinen

Datacenter. Software für Grundbuchämter. IT-Arbeitsplätze ausrüsten. Wer bloss oberflächlich in unser Auftragsbuch schaut, könnte meinen, Innovation und Bedag wären ein Widerspruch. Weit gefehlt.

Klar: Sicherheit und Zuverlässigkeit sind tief drin in unserer DNA. Das ist gut so und bleibt auch so. Schliesslich sollen die sensiblen Daten der Bernerinnen und Berner sicher bleiben, nützliche Software langfristig gute Dienste leisten und mehr als zehntausend IT-Arbeitsplätze 24/7 funktionieren.

Aber wer die Bedag darauf reduziert, kennt nur die halbe Bedag.

Mit helloDATA haben wir ein Cockpit auf Open-Source-Basis entwickelt, das Daten aus verschiedenen Quellen einheitlich so aufbereitet, dass sie als Entscheidungsgrundlagen nutzbar sind.

Mit openDesk haben wir eine Office-Suite für eine unabhängige digitale Zukunft am Start. Wir sind ausserdem Gründungsmitglied und gemeinsam mit anderen eine treibende Kraft im Verein Souveräne Digitale Schweiz (SDS).

Und das ist längst nicht alles.

Kein Wunder also, dass wir für unsere Kundinnen und Kunden nicht einfach «nur» einen netten Apéro-Anlass veranstalten, sondern einen Innovationstag – und dort gemeinsam über den Tellerrand hinausschauen.

So wurde letzte Woche das Zentrum Paul Klee wieder zum Treffpunkt für Zukunftsfragen rund um Digitalisierung, Zusammenarbeit und vor allem KI. Im Mittelpunkt stand die Frage, welche Rolle KI bereits heute im Gesundheitswesen spielt.

Die Insights von der EPFL in Lausanne und vom Inselspital? Beeindruckend!

Fünf Kernaussagen aus den Vorträgen:

KI entwickelt sich vom Werkzeug zum aktiven Assistenten.

Systeme übernehmen eigenständig Aufgaben, analysieren Informationen und unterstützen bei Entscheidungen. KI wird zur «Denkmaschine».

Daten werden zum entscheidenden Erfolgsfaktor.

Wo KI systemübergreifend mit Daten, Prozessen und Anwendungen verbunden wird, entsteht enormes Potenzial für Verbesserungen und Kosteneinsparungen.

Die Medizin wird präziser und präventiver.

Dank KI und moderner Diagnostik verschiebt sich die Medizin zunehmend weg von der reinen Symptombehandlung hin zu personalisierten Therapien und Prävention.

Näher als du denkst.

Beispiele aus Forschung, Diagnostik und Chirurgie zeigten eindrücklich, wie weit die Technologie bereits ist – und wie sehr diese schon heute (Klinik-) Alltag ist.

Technologie verändert Arbeit und Gesellschaft grundlegend.

KI verändert Rollen, Abläufe und Zusammenarbeit. Die Arbeit wird dadurch nicht weniger, aber anders – und KI ist dabei kein Jobkiller, sondern ein Ermöglicher.

Der Tenor der Referentinnen und Referenten war klar: KI ist keine Zukunftsmusik. Der Wandel ist in vollem Gange. Schnell, disruptiv und mit Auswirkungen weit über die Technologie hinaus.

Ausserdem präsentierten Vertreter der Bedag Eigenentwicklungen, die nicht nur den Kanton Bern besser und effizienter machen:

Christian Studer über eine souveräne digitale Schweiz und openDesk.

Michael Disteli über Innovationen, helloDATA und Open Source.

Und was nun? Prof. Dr. Fiedler brachte es in seinem Referat wunderbar auf den Punkt:
«Das was kommt, wird unsere Vorstellungskraft sprengen.»

Hast auch du Lust, gemeinsam mit uns an der Zukunft zu arbeiten? Dann bist du bei uns richtig. Zu den Jobs.

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