10.04.2018

White Paper: Bestehende Softwarelösungen werden smarter!

Sie sitzen am Sonntagnachmittag bequem daheim in Ihrem Sessel, füllen Ihre Steuererklärung aus und senden sie online ab. Wenige Sekunden später erscheint auf Ihrem Bildschirm die definitive Schlussveranlagung. Jetzt wählen Sie aus, wie Sie Ihre Steuern bezahlen möchten und geben die Zahlungsanweisungen in Auftrag. Und falls Sie aufgrund der Höhe Ihres Einkommens Anrecht auf eine individuelle Prämienverbilligung haben, schlägt das System vor, die Verfügung Ihrer Krankenkasse zuzusenden, damit Sie ohne Umweg zu Ihrer Verbilligung kommen. Nicht umsonst wird nebst den drei klassischen Produktivitätsfaktoren "Arbeit, Kapital und Boden" das Wissen als der vierte Produktivitätsfaktor des 21. Jahrhunderts angeschaut.

Die fortschreitende Digitalisierung der Gesellschaft verändert die Interaktionen von Bürgern und Behörden fundamental. Prozesse basierten jahrzehntelang auf festen Regeln und vorgegebenen starren Strukturen. Heute ist der Kunde gewohnt selbst den Markt zu bestimmen. Er fordert individualisierte Angebote, Transparenz über laufende Prozesse und Reaktionen in Echtzeit. Dies nicht nur von den bekannten Anbietern wie Amazon, Zalando & Co. sondern auch zunehmend bei Interaktionen mit Behörden.

Warteschleifen bei Hotlines, Terminvereinbarung mit langem Vorlauf, unklare Anleitungen bei komplexen Formularen: Wer von Behörden eine Dienstleistung erbittet, gelangt bisweilen an die Grenzen seiner Geduld. Das schadet der Beziehung zwischen Behörden und Bürgern. In der Abwicklung von alltäglichen Service-Angelegenheiten kann hier smarte Software unterstützen.

In einigen Jahren wird es gang und gäbe sein, dass von Bürgern und Unternehmen angestossene Prozesse wie Baugesuche, Steuerveranlagungen oder Grundbucheinträge vollautomatisch und augenblicklich erledigt werden. Zudem werden individuelle Bedürfnisse über Mehrwertdienste abgedeckt.

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