Bedag erzielt erneut ein Rekordergebnis

15. Mai 2017

Die Bedag Informatik AG hat im Jahr 2016 zum zweiten Mal in Folge einen Rekordgewinn realisiert. Der Jahresgewinn 2016 beläuft sich auf 12.3 Mio. Franken. Die Gewinnzunahme beträgt damit 2.6 Mio. Franken oder 27 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr erhöhte sich auch die Dividende an den Kanton Bern als Eigentümer um 1.7 Mio. auf 8.2 Mio. Franken. Wie im vorangegangenen Jahr ist das Rekordergebnis die Folge zahlreicher erfolgreich abgewickelter Projekte und Produktivitätssteigerungen in allen Geschäftsbereichen.  

Die Bedag Informatik AG erhöhte gegenüber 2015 ihren Jahresgewinn von 9.6 Mio. Franken um 27 Prozent oder 2.6 Mio. Franken auf 12.3 Mio. Franken. Damit präsentiert sie erneut ein Rekordergebnis. Der Umsatz im vergangenen Geschäftsjahr beträgt 100.2 Mio. Franken und übertraf damit erneut die 100-Millionen-Grenze. Der Kanton Bern als Eigentümer profitiert von der Gewinnsteigerung in Form einer erneuten Erhöhung der Dividende um 1.7 Mio. Franken auf insgesamt 8.2 Mio. Franken. 

Erfolge am Markt

Die Bedag konnte im letzten Jahr verschiedene Betriebsverträge teils um mehrere Jahre verlängern, unter anderem mit der Berner Klinik Montana, der Bernischen Pensionskasse, der United Nations Framework Convention on Climate Change UNFCCC und Bernmobil. Der Schweizerische Versicherungsverband hat dem IT-Unternehmen zudem einen Grossauftrag erteilt. Des Weiteren erarbeitet die Bedag mit der Steuerverwaltung des Kantons Bern im Bereich Smart Software einen „Proof of Concept“ für die automatische Veranlagung mittels Einsatz analytischer Methoden. Mitte 2016 konnte den Kunden die innovative Cloud-Plattform für die einfache Integration und den effizienten Betrieb ganzer Fachapplikationen zur Verfügung gestellt werden. 

Qualität und Produktivität markant gesteigert

Bereits im Jahr 2013 hat die Bedag einen Konsolidierungs- und Konzentrationsprozess eingeleitet. Dabei reduzierte sie das Engagement in Bereichen, die nicht zu ihrem Kerngebiet gehörten. Damit ging eine umfangreiche Optimierung ihrer IT-Betriebsorganisation einher. Die positiven Auswirkungen der Optimierungsmassnahmen der letzten Jahre waren im Jahr 2016 deutlich zu spüren: Die verbesserten Prozesse ermöglichten eine markante Steigerung der Produktivität. Deshalb musste die Bedag im Geschäftsjahr 2016 deutlich weniger Fremdleistungen einkaufen. Des Weiteren trugen das aktiv gesteuerte Risiko-Management und die wesentliche Qualitätssteigerung einen grossen Teil zum Ergebnis bei. Letztere ermöglichte die reibungslose Umsetzung praktisch aller Projekte im Jahr 2016.

Weiterentwicklung

Aufgrund eines politischen Vorstosses sind der Verwaltungsrat und die Geschäftsleitung in den kommenden Jahren zusätzlich gefordert, die zukünftige Rolle der Bedag zu überdenken und zusammen mit dem Kanton als Eigentümer die Eigentümerstrategie allenfalls entsprechend anzupassen.

Auch die Nachwuchsförderung in der Bedag wurde im abgelaufenen Jahr konsequent weiterentwickelt. Aus diesem Grund wurde 2016 die Anzahl Lernende von 25 auf 27 erhöht.

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