Bedag Informatik AG

Auf Erfolgskurs im Kernmarkt der öffentlichen Verwaltungen

 

17.04.2007

Das Berner Informatik-Unternehmen Bedag blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück. Der Umsatz wuchs um 2 Prozent auf 96.8 Mio. Franken, der Gewinn konnte auf 9.4 Mio. Franken gesteigert werden. Die Bedag hat dieses Ergebnis durch die Akquisition von neuen Aufträgen und Kunden sowie durch ständige Verbesserungen und die klare Ausrichtung auf die Kundenbedürfnisse im Kernmarkt der öffentlichen Verwaltungen erreicht. In Bern und Lausanne schuf die Bedag im vergangenen Jahr 8 neue Stellen.

 

Im Kernmarkt der Bedag – öffentliche Verwaltungen sowie verwaltungsähnliche Organisationen wie Spitäler und öffentlicher Werke – nehmen die Kantone nach wie vor eine wichtige Stellung ein. Zum guten Jahresergebnis haben denn auch zahlreiche wichtige Aufträge der Kantone Bern und Waadt – sie sind die grössten Kunden der Bedag – massgeblich beigetragen. Gleichzeitig haben sich beide Standorte der Bedag, Bern und Lausanne, in ihren Sprachregionen als Kompetenzzentren für die Erbringung sämtlicher Informatik-Dienstleistungen etabliert.

Bedag orientiert sich an Lösungen für ihre Kunden

Basis für die Dienstleistungen der Bedag ist nach wie vor die sichere Rechenzentrums-Infrastruktur. In der Dienstleistungserbringung ist es in jüngster Zeit dabei zu einer deutlichen Verschiebung gekommen. Während früher das Hauptgewicht im Rechenzentrums-Betrieb auf der Bereitstellung und Überwachung von Maschinen lag, verschiebt sich dieses immer mehr in Richtung System-Integration: Die Bedeutung der Hardware nimmt ab, während gleichzeitig die Nachfrage der Kunden nach integrierten Dienstleistungen zunimmt.

Immer mehr Kunden wünschen Gesamtlösungen, welche von unterschiedlichen Bereichen des Unternehmens erbracht werden. Dabei wird von der Bedag erwartet, dass sie die Gesamtverantwortung für Dienstleistungen übernimmt und bedarfsorientiert unterschiedlichste Systeme unter Einbezug von eigenen Software-Lösungen oder Applikationen ausgewählter Partner zusammenfügt. Diese Gesamtsysteme dienen dem wachsenden Informationsaustausch zwischen verschiedenen Verwaltungsstufen, Bürgerinnen und Bürgern sowie privaten Organisationen, welche über intelligente Schnittstellen und Anwendungen miteinander kommunizieren. Diese Ausrichtung auf System-Integration, Gesamtverantwortung und Dienstleistungserbringung hat sich auch auf die Personalentwicklung der Bedag ausgewirkt. Die Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wuchs im Berichtsjahr um 2 Prozent auf 398.

OpenSource setzt sich durch

Die Bedag investiert ständig in den raschen Technologiewandel, um dadurch ihre Wettbewerbsfähigkeit zu behaupten und ihren Kunden in allen Bereichen modernste Lösungen anbieten zu können. Sowohl in der Software-Entwicklung als auch im Rechenzentrum ist OpenSource Realität geworden und hat den Weg in die Produktion gefunden. OpenSource steht für Software-Komponenten und -Lösungen, deren Quellcode öffentlich zugänglich ist. Immer mehr Behörden und Verwaltungen finden Gefallen an deren Einsatz. Die Bedag verfügt über umfassendes Know-how bei der Anwendung der entsprechenden Architekturen, Methoden und Techniken und steht ihren Kunden als innovativer Partner in allen Bereichen zur Verfügung. Davon zeugen inzwischen mehrere Referenzprojekte bei den Grosskunden Bern und Waadt.

Aktuell sind auch Electronic-Government-Lösungen, welche die Zusammenarbeit verschiedenster Organisationseinheiten über alle Stufen der öffentlichen Verwaltung hinweg mit Informatik-Mitteln unterstützen. Die Bedag entwickelt solche Lösungen und betreibt sie in ihrem Rechenzentrum, wobei sie höchste Anforderungen an Sicherheit, Qualität und Verfügbarkeit rund um die Uhr zu erfüllen hat. Dass gut funktionierende Electronic-Government-Lösungen auch bei den Bürgerinnen und Bürgern auf immer grössere Akzeptanz stossen, zeigt etwa die Zahl der Registrierungen für das Ausfüllen der Steuererklärung im Internet. Innert zwei Jahren verdreifachte sich im Kanton Bern die Zahl jener, welche dieser Pflicht online nachkommen, auf über 83'000 Benutzerinnen und Benutzer – dies sind fast 15 Prozent der Steuerpflichtigen. Für die Bedag, welche für den Betrieb dieser Lösung verantwortlich ist, bedeutet die starke Zunahme innert kurzer Zeit eine besondere Herausforderung bei der Aufrechterhaltung von Betriebssicherheit und Leistungsfähigkeit.

Immer mehr Lehrstellen

Seit 1999 wird in der Bedag die eigene Lehrlingsausbildung systematisch ausgebaut. Im vergangenen Jahr kam eine weitere Lehrstelle dazu. 2006 gab es in der Bedag 14 Auszubildende. Die Bedag bildet 12 Systemtechnik-Lehrlinge (davon 8 in Bern und 4 in Lausanne) aus. Neben den klassischen Lehrstellen ermöglicht die Bedag neu auch Maturanden den direkten Einstieg in die Informatik, indem sie im Bereich Software-Entwicklung einen Lehrgang anbietet, der den Weg zur Fachhochschule öffnet. Ausserdem bietet die Bedag eine kaufmännische Lehrstelle an.

Kennzahlen

 

2005

2006

Veränderung

Mitarbeiter (jeweils 31.12.)

390

398

+ 2 %

Umsatz Mio. Fr.

94.8

96.8

+ 2 %

Gewinn Mio. Fr.

8.3

9.4

+ 13 %

 

Über die Bedag Informatik AG

Die Bedag wurde am 1. Februar 1990 gegründet. Seit dem 1. Januar 2003 ist sie eine Aktiengesellschaft im Besitz des Kantons Bern. Kunden sind vor allem öffentliche Verwaltungen (Kantone, Bund, Regiebetriebe) und verwaltungsähnliche Organisationen. Das Angebot der Bedag mit 398 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Bern und Lausanne besteht aus umfassenden Informatik-Dienstleistungen: Auf der Basis des hochsicheren Rechenzentrums deckt sie – gemeinsam mit den Bereichen Desktop-Services, Software-Entwicklung und Integrierte Lösungen – die gesamten Informatik-Bedürfnisse ihrer Kunden ab. Die Informatik-Dienstleistungen der Bedag sind zertifiziert gemäss ISO 9001:2000 und British Standard 7799-2:2002.

 

Download: Download als PDF  Download als Word

 

Kontakt:

Rudolf Steiner,
Leiter Kommunikation

Telefon direkt: 079 500 02 02