Medienpreise 2007 der Bedag

Drei „Eugens” für Medienschaffende

Sperrfrist: Montag, 12. November 2007, 17.00 Uhr

 

12.11.2007

Am 12. November werden in Bern drei Arbeiten mit einem „Eugen”, dem Medienpreis der Bedag Informatik AG, ausgezeichnet. Seit 1992 ist dies die sechzehnte Preisverleihung. Ziel des Preises ist die Förderung und Unterstützung allgemeinverständlicher journalistischer Arbeiten zu Informatik-Themen. Den Pressepreis erhalten die Journalistin Cornelia Schmid und der Fotograf Daniel Boschung für ihre Reportage im ETH Globe. Für den besten Radiobeitrag wird die IT-Fachredaktion von Radio DRS, bestehend aus Guido Berger, Lucius Müller und Reto Widmer ausgezeichnet. In der Kategorie „Fernsehen” geht der diesjährige „Eugen” in die Romandie an Peter Berni und François Cesalli („Mise au Point”, TSR).

 

Wissenschaftliche Themen in einfacher Sprache erklärt und gekonnt illustriert

Die Journalistin Cornelia Schmid und der Fotograf Daniel Boschung erhalten den Pressepreis für ihre Reportage „Die Zukunftsmacher. Informatiker von heute bauen die Zukunft von morgen”, erschienen im ETH Globe vom September 2006. Der mehrseitige Artikel in der Vierteljahreszeitschrift der ETH Zürich führt den Leser in deren Labors, wo Computer im Dienst der Spitzenforschung stehen. Schmid berichtet konkret und leicht verständlich über die zukunftsweisende Arbeit der Forscher in Spezialdisziplinen wie Biologie, Sicherheit, Meteorologie und Kommunikation. Illustriert ist der Artikel mit einer bemerkenswerten Fotoserie. In ihrer Laudatio würdigt die Jury neben der sprachlichen Umsetzung insbesondere Boschungs Vermögen, die Wissenschaft zu veranschaulichen und ihre Relevanz im täglichen Leben zu zeigen.

 

 

Unterhaltung, Service und Meinung – verpackt in einem einzigen Beitrag

Das virtuelle Bewerbungsgespräch mit Herrn Vista – ein möglicher Nachfolger von Herrn XP –, gemacht für den Technologie-Podcast „Digital Plus” von Schweizer Radio DRS, überzeugt die Jury in jeder Hinsicht: Witzige Idee, geistreiche Inszenierung, einfache und verständliche Umsetzung, ohne die kritische Distanz zu verlieren. Guido Berger, Lucius Müller und Reto Widmer – zusammen bilden sie die IT-Fachredaktion – ist es gelungen, mit „Herrn Vistas Bewerbungsgespräch” ein IT-Pflichtthema auf eine besonders radiogerechte und innovative Weise aufzubereiten. Die Jury würdigt diese Leistung und vergibt nach mehreren Jahren wieder einmal einen Eugen in der Kategorie „Radio”.

 

 

Realität und Virtualität im Wechselspiel

Der Beitrag „Vis ta vie” von Peter Berni und François Cesalli, ausgestrahlt im Februar 2007 in der Sonntags-Sendung „Mise au Point”, beleuchtet das Phänomen „Second Life”. Gekonnt bringen die zwei Medienschaffenden von Télévision Suisse Romande den Zuschauern diese virtuelle Welt näher. Der von ihnen erschaffene Avatar sucht nach Schweizer Gesprächspartnern, welche von ihrem „echten”, aber auch von ihrem virtuellen Leben erzählen. Oft unterscheiden sich diese Welten nur marginal.

Der Beitrag lebt von diesem Hin und Her. Die Gegenüberstellung von Realität und Virtualität ist hervorragend umgesetzt und besticht durch viele amüsante Details. Dem Zuschauer hilft dieser Wechsel, die (Spiel-)Einsätze besser zu verstehen. Die Jury hat er überzeugt. Sie vergibt den „Eugen” für den besten Fernsehbeitrag 2007 in die Romandie.

 

 

Über die Bedag Informatik AG

Die Bedag wurde am 1. Februar 1990 gegründet. Seit dem 1. Januar 2003 ist sie eine Aktiengesellschaft im Besitz des Kantons Bern. Kunden sind vor allem öffentliche Verwaltungen (Kantone, Bund, Gemeinden) und verwaltungsähnliche Organisationen (Spitäler, Regiebetriebe). Das Angebot der Bedag mit rund 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Bern und Lausanne besteht aus umfassenden Informatik-Dienstleistungen: Auf der Basis des hochsicheren Rechenzentrums deckt sie gemeinsam mit den Bereichen Desktop-Services, Software-Entwicklung und Integrierte Lösungen die gesamten Informatik-Bedürfnisse ihrer Kunden ab. Das Qualitätsmanagement der Bedag ist zertifiziert gemäss ISO 9001:2000, und die IT-Sicherheit gemäss British Standard 7797-2:2002.

 

 

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Kontakt:

Rudolf Steiner,
Leiter Kommunikation

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