Porträts 2009

 

Niklaus Bernhard

Niklaus BernhardNiklaus Bernhard, geboren 1979, aufgewachsen in Jegenstorf. Seit seiner Studienzeit lebt er in Bern und ist vor kurzem zum ersten Mal Vater geworden. Nach der Eidgenössischen Maturität im Jahr 2000 studierte er an der Universität Bern Politikwissenschaft und Volkswirtschaft. Einen Teil seines Studiums absolvierte er an der Universität Lund in Schweden. Im Jahr 2005 absolvierte er ein Volontariat bei der Sonntags-Zeitung in Zürich. Seine erste Festanstellung hatte Niklaus Bernhard bei der Landwirtschaftszeitung „Schweizer Bauer”. Nach nur etwas mehr als einem Jahr wechselte er im Jahr 2007 zur Berner Zeitung in die Wirtschaftsredaktion.


Peter Jost

Peter JostPeter Jost, geboren 1974, aufgewachsen in Bigenthal im schönen Emmental, lebt heute mit seiner Frau und zwei Kindern in Thun. Nach Lehr- und Wanderjahren bei der Schweizerischen Bankgesellschaft wechselte er vor gut zehn Jahren in den Journalismus. Er arbeitete erst als freier Mitarbeiter, dann als Sportredaktor beim Thuner Tagblatt. 2001 stiess er zur Sportredaktion der Berner Zeitung, wo er als stellvertretender Ressortleiter tätig war, ehe er sich vor drei Jahren seiner beruflichen Wurzeln erinnerte und in die Wirtschaftsredaktion der BZ wechselte. Seit Anfang September ist er stellvertretender Chefredaktor der Berner Zeitung.


Felix Maurhofer

Felix MaurhoferFelix Maurhofer, geboren 1964, aufgewachsen in Unterseen, wohnt heute mit seiner Frau und seinen zwei Töchtern in Thun. Nach einer Lehre als Chemielaborant begann er vor rund 20 Jahren zuerst beim Badener Tagblatt als Volontär, wechselte dann zur Berner Zeitung als Redaktor und durchlief danach diverse Stationen als Journalist bei Radio BeO, als Redaktor bei der Hotel und Tourismus Revue und war nach einer Zusatzausbildung in Public Relations sieben Jahre PR-Verantwortlicher von Seilbahnen Schweiz. Darauf folgte ein kurzer Abstecher in die Wirtschaftsredaktion der Berner Zeitung. Seit Februar 2009 ist er Chefredaktor der dreisprachigen Touring Zeitung.


Jon Mettler

Jon Mettler-BennettJon Mettler-Bennett, geboren 1974, aufgewachsen in Biel, wohnt mit seiner Frau Michelle in Nidau. Schon mit 17 Jahren arbeitete er als freier Mitarbeiter und Abschlussredaktor beim Bieler Tagblatt. Nach der Matur absolvierte er bei der Bieler Lokalzeitung eine zweijährige Ausbildung zum Journalisten (Volontariat). Anschliessend arbeitete er vier Jahre als Wirtschaftsredaktor, bevor er 1999 mithalf, den Bieler TV-Sender TeleBielingue aufzubauen. Nach einem 15-monatigen Einsatz als Videojournalist (VJ) und Produzent wechselte er Ende 2000 zur Berner Zeitung. Seit 2005 ist er stellvertretender Leiter der Wirtschaftsredaktion.


Stefan Schnyder

Stefan SchnyderStefan Schnyder, geboren 1968, aufgewachsen in Düdingen FR, lebt heute mit seiner Frau und zwei Kindern in Bern. Nach dem Studium der Volkswirtschaft arbeitete er zwischen 1993 und 2001 beim damaligen Bundesamt für Industrie, Gewerbe und Arbeit. Danach wechselte er in die Wirtschaftsredaktion der Berner Zeitung. Heute ist er Leiter der Wirtschaftsredaktion und stellvertretender Newschef der Berner Zeitung.


Mirko Bordoli

Mirko Bordoli

Mein Name ist Mirko Bordoli. Vor knapp 49 Jahren wurde ich in Locarno geboren. Heute bin in leitender Redaktor von Rete Tre, Baobab. Technik hat mich Zeit meines Lebens begleitet, in meiner Heimat Tessin ebenso wie später in Zürich und in Lugano: Kassettenrecorder, Ghettoblaster, Walkman und schliesslich Notebooks. Aber meinen allerersten Kontakt mit der Technik, noch vor dem Fernseher, hatte ich mit Kopfhörern. Als ich ungefähr zehn Jahre alt war, konnte ich dank ihrer meiner Phantasie freien Lauf lassen, während ich RADIO hörte!

Nach der obligatorischen Schule und nach Erlangen des Handelsdiploms verliess ich mit 18 das Tessin. Ich wollte Grossstadtluft schnuppern, das Leben geniessen, und ging nach Zürich, auch weil es in den 80er-Jahren ohne Deutschkenntnisse beinahe unmöglich war, südlich der Alpen einen Job zu bekommen.

Ich bekam sofort eine Anstellung bei der Kantonalbank, lernte immer besser Deutsch sowie die Eigenheiten der Zürcher Geschäftswelt und Gesellschaft kennen. Ich hatte viele Freunde und genoss das kulturelle Angebot und die multikulturelle Atmosphäre in der Region. Nach und nach gewöhnte ich mich an den Zürcher Dialekt. Zürich gefiel mir sehr gut, vielleicht abgesehen vom Nebel. Und selbst dieser kann an einem Sonntagsspaziergang am Seeufer eine sanfte und magische Stimmung vermitteln. Ich habe dort viele interessante Menschen und Geschichten kennen gelernt, von den mir bekannten und auch unbekannten Menschen, die damals im Kreis 5 lebten.

Vielleicht war es meine „gesunde” – zumindest hoffe ich das – Neugier, die mich der Welt des Geldes den Rücken zu kehren und in die echte – wie ich hoffe – Welt der Arbeitslosen eintauchen liess. Bis 1996 arbeitete ich für die Arbeitslosenkasse einer grossen Schweizer Gewerkschaft. Ich lernte eine andere Wirklichkeit kennen, eine andere Art der Arbeit und lebte mich schnell in die französische Sprache ein, deren Kenntnisse ich mit Hilfe von Kollegen und Arbeitslosen aus der Westschweiz vertiefte.

Mein Liebe zum RADIO, die mich nie verlassen hatte, begann wieder zu erwachen. Ich hatte einige Castings in Zürich absolviert, aufgrund meines „südländischen” Akzents kam ich aber nie über die erste Runde hinaus. Also klopfte ich beim RSI in Lugano an. Aber auch auf der anderen Seite des Gotthard wollte niemand so recht an die Fähigkeiten eines 35-jährigen Anfängers glauben. Eines Tages jedoch, nach zahllosen Anläufen, gelang es mir, den Verantwortlichen der Sendung „Metropolis” zu überzeugen und er gab mir eine Chance.

Also gab ich alles auf – auch aus Liebe, aber das ist eine andere Geschichte –, sagte Wohnung, Freunden, Arbeit und vielen Gewohnheiten ade, um zu beweisen, dass auch ich voller Ideen für das RADIO steckte. Endlich konnte ich all die Geschichten, die ich seit meiner Kindheit in meinem Kopf abgespeichert hatte, erzählen – früher auf Band, heute am PC. Ich habe mich bei Rete Tre hochgearbeitet, hatte mit der Serie „Generazioni” und „Idea Svizzera” Erfolg, die auf mehreren Kanälen gesendet wurde. Heute bin ich verantwortlicher Redaktor von Baobab.

Diese täglich ausgestrahlte Sendung soll es Heranwachsenden ermöglichen, sich ihre eigene Meinung zu bilden, indem man ihnen die geeigneten Informationen und Mittel in die Hand gibt. Den Erwachsenen will sie vorurteilsfrei die Motivationen einer vielschichtigen und schwer einordbaren Generation näher bringen. Dabei widmen wir uns vor allem aktuellen Themen – beispielsweise Umwelt, Ökologie, Gesundheit, Forschung und Wissenschaft, Schul- und Berufsbildung, Entwicklung von Mode und Denken, Informatik und Multimedia – und zeigen auch die positiven Perspektiven auf. Durch diese journalistische Arbeit wollen wir dem „Baum möglichst viel Raum zum Wachsen geben” und dabei „das Wachsen des Waldes begrenzen”. Baobab versucht, in einer dynamischen, lebendigen, kreativen und durchaus auch konstruktiven Welt die Welt junger Menschen, Probleme und mögliche Lösungen in ein ausgewogenes Verhältnis zu stellen.

Die Sendungen werden nach journalistischen Grundsätzen im Rahmen der Programmpolitik des Senders vorbereitet und folgen in Form und Inhalt (Redaktionsbeiträge, Interviews, O-Töne, Musik, etc.) einem anspruchsvollen und originellen Aufbau.

„Social Network” wurde im Rahmen des Programms Baobab-MultiMedia gesendet.


Tobias Bossard

Tobias Bossard

Tobias Bossard ist seit August 2007 Redaktor bei „ECO” – und damit seit dem Start der Wirtschaftsendung des Schweizer Fernsehens. Zuvor war er ein Jahr lang Redaktor bei der „Tagesschau” des Schweizer Fernsehens. Zwischen 1998 und 2006 arbeitete er als Wirtschaftsredaktor bei der „Basler Zeitung” und beim Wochenmagazin „Facts”.
Journalistisch beschäftigte sich Tobias Bossard schwerpunktmässig mit den Bereichen Telekommunikation und Informatik. Daneben berichtete er über sämtliche anderen Wirtschaftsthemen und realisiert als VJ für das Wirtschaftsmagazin „ECO” Auslandsreportagen.
Er hat an der Uni Basel Wirtschaftswissenschaften studiert, mit Recht und Journalismus in den Nebenfächern. Nach dem Lizentiat besuchte er berufsbegleitend das Medienausbildungszentrum MAZ in Luzern. Beim Schweizer Fernsehen hat er sich zum Fernsehjournalisten ausbilden lassen.
Tobias Bossard wurde am 23. März 1971 in Basel geboren, wo er noch heute lebt. Täglich pendelt er an seinen Arbeitsort in Zürich, unternimmt aber noch lieber grössere und weitere Reisen. Zudem ist er aktiv wie passiv sportlich engagiert